Landmarke Duhamel

Die Beendigung des Bergbaus im Saarland stellt hohe Anforderungen an die kommunikative Begleitung des Stilllegungsprozess. Der von der RAG Aktiengesellschaft international ausgelobte Ideenwettbewerb stellte die Teilnehmer vor die Herausforderung, einen Entwurf zu fertigen, der eine Referenz an 250 Jahre Bergbau im Saarland darstellt – und gleichzeitig in die Zukunft weist.

Insgesamt gingen 147 künstlerisch wertvolle und ausgefeilte Wettbewerbs-Arbeiten ein, die „das Erbe des Saarbergbaus“ eindrucksvoll dokumentieren. Im Rahmen des regionalen Strukturwandels und der Folgenutzung der Halde Duhamel fiel es der Fachjury deshalb nicht leicht, einen Sieger zu küren, der auf der mit 150 Metern größten Halde des Saarlandes dem Bergbau ein Denkmal setzt.

Am besten löste diese Kommunikations-Herausforderung nach Auffassung des Fachgremiums das in Berlin ansässige Architekturbüro Katja Pfeiffer und Oliver Sachse. Sie entwarfen eine begehbare Großskulptur, welche als Symbol des Wandels in abstrakter Formensprache vielgestaltige Bergbaumotive nachzeichnet – und in den Augen des Betrachters ein „Tor in die Zukunft“ bildet. Die Formensprache bringt zum Ausdruck, dass Herkunft und Zukunft im Lande nicht zu trennen sind und in einer klaren Beziehung zueinander stehen. Die puristische Stahlgitterkonstruktion zeigt die klassische historische Verbundenheit von Kohle, Stahl und Energie in der durch den Bergbau geprägten Region Saarland.

Mit der Realisierung der Landmarke auf der Halde Duhamel wurden vom Förderverein BergbauErbeSaar e.V. als Bauherr die Gewinner des Wettbewerbs pfeiffer sachse architekten (Berlin) und die Baufirma Claus Queck GmbH (Düren) als Generalunternehmer beauftragt.

 


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